Kappeln - St. Nikolaikirche
Zwischen 1789 und 1793 entstand der bedeutende Backsteinbau aus dem Spätbarock als Saalkirche mit Tonnengewölbe. Das Fundament der Kirche besteht aus Feldsteinen von 22 Großsteingräbern.
Das hohe Walmdach mit zierlichem Dachreiter ist im Osten und Westen dreiseitig geschlossen. Die Längsfronten im Norden und Süden sind repräsentative Schauseiten, die mit dreiachsig, leicht vorgezogenen Mittelrisaliten mit geschwungenen Giebeln versehen sind.
Innen vereinigen sich Altar, Kanzel, Orgel, Logen und die Sakristei zu einer einheitlichen Front. So steht hier der barocke Schnitzaltar von Hans Gudewerdt der Jüngere aus dem Jahre 1641, in Teile zerlegt.
Die Mitteltafel mit der Abendmahlsszene ist seit 1793 Altarbild, die Figuren Moses und Johannes des Täufers haben auf dem Schalldeckel der Kanzel Platz gefunden, der Restaltar wurde wie ein Epitaph auf einem Sockel an der Nordwand angebracht. In das Mittelfeld fügte man die Flügelreliefs der Kreuzigung und der Auferstehung ein. Das Weihnachtsbild im Untersatz des Altaraufsatzes mit der Anbetung der Hirten ist ein Zeugnis evangelischer Kirchenkunst im Land. Die kleine pokalförmige Taufe und die beiden böhmischen Kristallleuchter stammen ebenfalls aus der alten Kirche. Der Innenraum der Kirche ist völlig in Holz in den Farbtönen weiß, grau und blau gestaltet.
Das hohe Walmdach mit zierlichem Dachreiter ist im Osten und Westen dreiseitig geschlossen. Die Längsfronten im Norden und Süden sind repräsentative Schauseiten, die mit dreiachsig, leicht vorgezogenen Mittelrisaliten mit geschwungenen Giebeln versehen sind.
Innen vereinigen sich Altar, Kanzel, Orgel, Logen und die Sakristei zu einer einheitlichen Front. So steht hier der barocke Schnitzaltar von Hans Gudewerdt der Jüngere aus dem Jahre 1641, in Teile zerlegt.
Die Mitteltafel mit der Abendmahlsszene ist seit 1793 Altarbild, die Figuren Moses und Johannes des Täufers haben auf dem Schalldeckel der Kanzel Platz gefunden, der Restaltar wurde wie ein Epitaph auf einem Sockel an der Nordwand angebracht. In das Mittelfeld fügte man die Flügelreliefs der Kreuzigung und der Auferstehung ein. Das Weihnachtsbild im Untersatz des Altaraufsatzes mit der Anbetung der Hirten ist ein Zeugnis evangelischer Kirchenkunst im Land. Die kleine pokalförmige Taufe und die beiden böhmischen Kristallleuchter stammen ebenfalls aus der alten Kirche. Der Innenraum der Kirche ist völlig in Holz in den Farbtönen weiß, grau und blau gestaltet.
