Verteidigungsstrategie der Wikinger
Zwischen Hollingstedt und Haithabu verlief eine früh- bis hochmittelalterliche Befestigungsanlage: das Danewerk. Man findet es heute noch gut erhalten und ausgesprochen beeindruckend im Gelände wieder. Das Danewerk hat die Landenge strategisch gegen Übergriffe von Süden abgeriegelt. Zur Wikingerzeit gewährleistete es zudem die Kontrolle des Warenverkehrs und im Mittelalter der Zolleinnahmen vorwiegend aus dem Ochsenhandel. Westlich von Hollingstedt war ein Eindringen aufgrund der unpassierbaren Niederungen von Eider und Treene schwierig. Östlich von Haithabu erschwerte die Schlei einen Angriff. Die Halbinsel Schwansen wurde durch den Osterwall und das Seesperrwerk in der Schlei bei Füsing geschützt. Trotz der Schutzanlagen wurde das wikingerzeitliche Haithabu 1066 während einer Schlacht endgültig zerstört. Die Bewohner gründeten danach die Stadt Schleswig. Schleswig ist demnach also streng genommen keine wikingerzeitliche Stadt.
Tipp: Danevirke Museum
Weitergehende Informationen zum Danewerk erhält man direkt vor Ort bei einem Besuch des Danevirke Museums. Im Museum, das sich in der Gemeinde Dannewerk bei Schleswig befindet, erfährt man Eindrucksvolles über die Geschichte des Denkmals. Reste des Danewerks, wie die Thyraburg und die Waldemarsmauer, können in den Außenanlagen hautnah erlebt werden.
Weitergehende Informationen zum Danewerk erhält man direkt vor Ort bei einem Besuch des Danevirke Museums. Im Museum, das sich in der Gemeinde Dannewerk bei Schleswig befindet, erfährt man Eindrucksvolles über die Geschichte des Denkmals. Reste des Danewerks, wie die Thyraburg und die Waldemarsmauer, können in den Außenanlagen hautnah erlebt werden.
